planvoll zum Ökostrom

Aktualisiert am 9. Mai 2012 | 0 Kommentare

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Nachdem wir nun seit einigen Jahren „gelben Strom“ beziehen, dachten wir, dass es an der Zeit ist, sich nach einer „grünen“ Alternative umzusehen. Zudem ist das Preisgefüge im Strommarkt stark in Bewegung, so dass es sich lohnen kann, den eigenen Tarif ab und an einem Vergleich zu unterziehen. Vor allem lag es uns am Herzen, auf möglichst umweltfreundlichen, also nachhaltigen Strom umzustellen.

Merkwürdiges

Bei unserer Recherche im Internet stießen wir zunächst auf einige Seiten, die sich auf Stromtarif-Vergleiche spezialisiert haben. Aus verschiedenen Gründen hatten wir den Eindruck, dass diese für unsere Zielsetzung, möglichst „sauberen“ Strom zu beziehen, keine geeignete Informationsquelle waren.
Auch nahmen wir etwas verwundert zur Kenntnis, dass viele so genannte Ökostromtarife sehr günstig angeboten wurden.

Schummeleien unerwünscht

Ein Artikel auf telepolis.de brachte Licht ins Dunkel. Stark vereinfacht ergab sich dabei folgendes Bild:

Als Stromanbieter hat man z.B. einen Energiemix von 90 % Strom aus konventioneller Energieerzeugung und 10 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Nun sind 5 % der Bestandskunden und auch Neukunden dazu bereit, für diesen „sauberen Strom“ etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

„Ist doch super“ denkt sich der Stromanbieter. Dann verkaufe ich denen doch einfach den sowieso schon vorhandenen Ökostrom aus meinem Energiemix, und die breite Masse, die nicht großartig darauf achtet, bekommt dafür halt anteilig statt dem 9:1-Verhältnis etwas mehr von meinem „konventionellen“ Strom geliefert. Alle sind glücklich, und vor allem habe ich durch den so angebotenen Ökostrom zusätzliche Kunden gewonnen.

In der Praxis ist das alles etwas komplizierter und wird mit so genannten RECS-Zertifikaten abgewickelt. Entscheidend ist: so lange die Nachfrage nach nachhaltig produziertem Strom nicht größer ist als das Angebot, wird ein solches System an der Zusammensetzung des Energiemixes nicht zwingend etwas ändern.

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich bei einem solchen Anbieter meinen „Ökostrom“ beziehe, fördere ich vermutlich in keinster Weise den Ausbau regenerativer Energien für die Stromerzeugung.

Mehr Klarheit durch Ökotest

Als nächstes fand sich ein Artikel in der Zeitschrift Ökotest, für den wir ganze 2 Euro investierten.

Unter den Anbietern auf dem „1. Rang“ wurde hier nochmals diejenigen herausgestellt, deren Anteilseigner nicht an anderer Stelle ihr Geld mit Öl oder Kohle verdienen.

Damit nicht am Ende doch ein Teil unserer Gebühren die Erzeugung konventionellen Stroms gesteckt wird, wollten wir einem dieser Anbieter den Zuschlag geben.

Die Entscheidung

Unter den so verbliebenen vier Anbietern (Naturstrom, Lichtblick, Energiewerke Schönau und Greenpeace Energy) haben wir uns letztendlich für Naturstrom entschieden – ein Anbieter, der von verschiedenen Umweltverbänden gegründet wurde.

Auch wenn es sich dabei für unser Verbraucherprofil nicht um den günstigsten dieser 4 Anbieter handelte, war am Ende die Liste der Referenzkunden für uns ausschlaggebend.

Am 5. April haben wir bei Naturstrom online unseren neuen Stromtarif gebucht. Mehr muss man auch nicht tun, da der neue Anbieter sich um die Kündigung des bisherigen Tarifs kümmert.

Und so fanden wir auch am 18. April die Kündigungsbestätigung unseres alten Stromanbieters im Briefkasten. Ab Anfang Juni werden wir dann mit „sauberem“ Strom beliefert.

Endbetrachtung

Doch was sagt der Geldbeutel dazu? Ganz wichtig in dem Zusammenhang ist, dass es für Gewerbebetriebe oftmals eigene Stomtarife gibt, die teurer als die Tarife für Privathaushalte sind.

Bei unserem alten Anbieter zahlten wir im Gewerbetarif ca. 904 € + MwSt. pro Jahr. Gemäß telefonischer Auskunft war da auch nichts mit einem alternativen Tarif zu machen.

Bei Naturstrom kostet es uns bei bei gleicher Abnahmemenge ca. 847 € jährlich. Bei dieser Menge wird hier auch kein Unterschied zwischen Gewerbekunden und Privatkunden gemacht. Das wurde uns auch nach telefonischer Rückfrage bestätigt.

60 Euro oder gut 6 % gespart – wer hätte das gedacht?

Zum Vergleich:

  • Beim „Lichtblick“ hätten wir mit 827 € im Jahr sogar weitere 20 € sparen können.
  • Beim Anbieter „die Strommixer“, einem Lieferanten von „Ökostrom“ Strom, der von Ökotest ebenfalls auf dem 1. Rang eingestuft wurde, aber nicht zu besagter Vierergruppe gehörte (woran es hier konkret haperte, konnten wir dem Test leider nicht entnehmen), hätten wir 794 € jährlich hingelegt.
  • Für diesen Artikel haben wir noch das aktuell günstigste Angebot von allen herausgesucht. Es ist von „MAINGAU Energie“ und liegt bei gut 741 €. Für die, die sich vom Namen nicht abschrecken lassen…

Backup schnell und kostengünstig – Teil II

Aktualisiert am 14. Mai 2012 | 0 Kommentare

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Wie schon im ersten Teil angekündigt, wollen Ihnen eine Möglichkeit vorstellen, wie Sie kostengünstig und ohne viel Aufwand unter Windows ein Backup einrichten können. Eine Einschränkung müssen wir hier jedoch zugleich vornehmen: Hier geht es um ein Backup Ihrer alltäglichen Arbeitsdaten und nicht um das Backup Ihrer Windows-Installation. Für die Umsetzung unserer Lösung sind gewisse Windows-Grundkenntnisse nötig.

Was soll gesichert werden

Zunächst sollten Sie sich darüber im Klaren sein, in welchen Ordnern im Dateisystem die zu sichernden Daten abgelegt sind. Wir gehen hier davon aus, dass sich alle zu sichernden Dateien in einem gemeinsamen Ordner (mit Unterordnern) befinden. Falls das bei Ihnen anders ist, sollten Sie die Ablage Ihrer Dateien nach Möglichkeit umorganisieren. Sie können zwar auch einzelne Ordner zur Sicherung auswählen, aber ein gemeinsamer Ordner macht die Einrichtung der Datensicherung einfacher und gerade langfristig auch weniger fehleranfällig.

Worauf soll gesichert werden

Wenn das geklärt ist, wählen Sie bitte den entsprechenden Ordner im Windows Explorer aus und klicken mit der rechten Maustaste auf “Eigenschaften”. Hier interessiert und die Größe der Dateien in diesem Ordner, die dort angezeigt wird: Steht dort ein Wert von z.B. 900 MB oder 7 GB, ist alles im grünen Bereich, und wir können USB-Sticks für die Datensicherung benutzen. Ab 16 GB und aufwärts werden so langsam auch externe USB-Festplatten interessant.

Wie oft soll gesichert werden

Ein 8 GB USB-Stick ist derzeit für unter 10 Euro zu haben. Ein 16 GB USB-Stick kostet zwischen 10 und 20 Euro. Wie schon in Teil I angesprochen, sollten Sie mehrere Backup-Medien für Ihre Datensicherung im Wechsel bereithalten. Wenn Sie weniger als 8 GB zu sichern haben, fällt die Entscheidung relativ einfach. Die Anschaffung von z.B. sechs USB-Sticks schlagen dann mit vielleicht 60 Euro zu Buche. Sollten Sie andererseits mehrere hundert Gigabyte interner Firmendaten zu sichern haben, dürften mehrere externe USB-Festplatten, das Stück vielleicht für 70 Euro, im Verhältnis zu der damit erkaufen Sicherheit, auch nicht sonderlich ins Gewicht fallen. An dieser Stelle müssen Sie, ggf. anhand der Informationen, die wir Ihnen in Teil I gegeben haben, selbst entscheiden, wie oft Sie eine Datensicherung durchführen wollen, und wie lange Sie die Sicherheitsmedien aufbewahren.

Wann soll gesichert werden?

Wir wollen bei der Datensicherung so vorgehen, dass Sie diese nur einmal einrichten müssen. Ab dann müssen Sie nur noch die Sicherungsmedien (USB-Sticks oder -Festplatten) auswechseln. Der Rest geht automatisch. Das muss zu einer Uhrzeit geschehen, während der Ihr PC auch regelmäßig angeschaltet ist.

Die Einrichtung

Als Software für das Backup haben wir die Freeware-Version von SyncBack ausgewählt. Die Software bietet auch in dieser abgespeckten Version reichhaltig Funktionen und ist recht einfach zu handhaben. Klicken Sie auf der verlinkten Seite bitte bei “SyncBackup Freeware” auf “Download”. Auf der nächsten Seite können Sie dann die Software herunterladen und hierzu ggf. auch die deutsche Programmversion auswählen.

Nachdem Sie die heruntergeladene Datei entpackt haben, können Sie die Installation mit einem Klick auf SyncBackup_Setup_DE.exe starten. Am Ende der Installation werden Sie gefragt, ob sie ein Profil erstellen möchten. Klicken Sie hier bitte auf “Ja”.
Als Art des Profils wählen wir im Folgenden “Sicherung” aus und geben daraufhin dem Profil einen Namen, z.B. “Arbeitsdaten”. Spätestens jetzt sollten Sie auch Ihren USB-Stick oder Ihre USB-Festplatte, die Sie als Sicherungsmedium verwenden, angeschlossen haben.

Im nächsten Fenster müssen wir als “Quelle” noch das Verzeichnis auswählen, das gesichert werden soll. Als “Ziel” wählen wir den Laufwerksbuchstaben unseres USB-Sticks oder der USB-Festplatte, auf dem/der die Sicherung landen soll.

In diesem Fenster sehen Sie auch mehrere Tabs, in welchen Sie weitere Einstellungen vornehmen können. Damit müssen Sie sich aber nur beschäftigen, wenn Sie z.B. einzelne Ordner (mit z.B. Video-Dateien) von der Datensicherung ausschließen wollen. Um ganz auf Nummer Sicher zu gehen, können Sie auch unter “kopieren/löschen” die Option “kopierte Dateien verifizieren” anklicken. Diese Option veranlasst eine Überprüfung der gesicherten Daten. Das verlangsamt die Datensicherung allerdings deutlich.

Eine Zusammenfassung der Einstellungen (“Beschreibung des Profils”) gibt es im unteren Teil des Fensters. Wenn Sie wie beschrieben vorgegangen sind, müssen Sie an diesen Einstellungen nichts verändern, so dass Sie diese mit “ok” bestätigen können.

Nun öffnet sich ein Fenster mit einer Übersicht aller angelegten Profile (wir haben hier nur ein einziges), und die Datensicherung wird gestartet. Das kann je nach Umfang Ihrer Daten auch schon mal eine Stunde dauern. Nach Fertigstellung des Backups sollten Sie unter Status einen Eintrag “Testlauf erfolgreich” sehen. Zugleich sollte sich auf Ihrem USB-Datenträger eine exakte Kopie des zu sichernden Ordners befinden – dies ist Ihr Backup, aus dem Sie später nach Belieben einzelne Dateien zurück kopieren können.

Nun fehlt nur noch, dass der Sicherungsvorgang automatisch ausgeführt wird. Hierzu klicken Sie zunächst mit der Maus auf die Zeile mit dem Profil, um es auszuwählen. Danach klicken Sie im unteren Bereich des Fensters auf “Zeitplan”. Die Frage, ob ein Zeitplan erstellt werden soll, beantworten Sie mit “Ja”.

Im nächsten Fenster müssen Sie ggf. das Kennwort Ihrer Windows-Installation eingeben. Andernfalls kann die Datensicherung nicht automatisch gestartet werden. Im Tab “Zeitplan” können Sie festlegen, zu welchen Zeiten das Backup automatisch ausgeführt werden soll.

Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen sie diese bitte wieder mit “ok”. In der Übersicht sollte bei Ihrem Backup-Profil nun ein Zeitpunkt für die “nächste Ausführung”
angegeben sein. Hier können Sie auch weitere Profile hinzufügen, um z.B. auch andere Ordner auf anderen Laufwerksbuchstaben in die Datensicherung mit einzubeziehen.

Nun müssen Sie nur noch täglich den USB-Stick austauschen. Hierzu versehen Sie Ihre USB-Sticks (oder Festplatten) am besten mit Nummern, und wechseln diese für die Datensicherung der Reihe nach durch. Wenn Sie nach ein paar Tage oder Wochen beim letzten USB-Datenträger angelangt sind, fangen Sie einfach wieder von vorne an. Ab und an sollten Sie dabei ein Sicherungsmedium zur Langzeitarchivierung beiseite legen. Oder Sie entscheiden sich gleich für eine Vielzahl von Sicherungsmedien mit einer aufwändigen Backup-Rotation…

Auf jeden Fall sollten Sie gerade in den ersten Tagen prüfen, ob auf den Backupmedien auch wirklich die zu sichernden Daten geschrieben wurden. Aber auch später sollten Sie von Zeit zu Zeit einen Blick darauf werden.

Falls Sie zu der hier beschriebenen Lösung Fragen haben, stellen Sie diese einfach in den Kommentaren zu diesem Artikel.

Eine Alternative zu dieser beschriebenen Backup-Methode bietet die Windows Freeware Personal Backup, die in diesem Artikel näher beschrieben wird.

Leben in der Wolke

Aktualisiert am 6. September 2011 | 0 Kommentare

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“Die Wolke” (engl: cloud) wird mehr und mehr zum geflügelten Wort bei allen, die sich regelmäßig im Internet bewegen. Nur, was heisst das eigentlich? Wofür steht “die Wolke”, welche Dienste sind damit gemeint und was kann man im Internet-Alltag Sinnvolles damit anfangen?

„Die Cloud“, meist symbolisiert durch ein Wolken-Symbol, steht im weitesten Sinne für die Möglichkeit, Daten im Internet auszulagern bzw. zu speichern und auch zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Dies kann beispielsweise aus Sicherheitsgründen geschehen, um lokal gespeicherte Daten als Sicherungskopie (Backup) auf einem Rechner im Internet (Server) zu speichern. Die Speicherung im Netz bietet nicht nur Firmen sondern auch Privatanwendern ein hohes Maß an Flexibilität. Mittlerweile gibt es Nutzer, die ihren gesamten Datenbestand als Backup im Netz speichern. Eine Vielzahl von Start-Ups und Dienstleistern hat sich im Netz um das Thema “Cloud” gebildet, die eine große Bandbreite an Diensten anbieten und um die Gunst der Netzgemeinde buhlen. Am Ende des Artikels finden Sie eine Auswahl.

Die Dropbox – nützlich und kostenlos

Ein populärer Dienst, der dem Anwender kostenlos bis zu 2 GB Speicherplatz im Internet bietet, ist der amerikanische Anbieter Dropbox. Zusätzlicher Speicher kann, wie bei anderen Anbietern auch, gegen Gebühren hinzugebucht werden. Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Zunächst installiert man die Dropbox-Software auf seinem Rechner (für Windows, MacOSX und Linux erhältlich) und erstellt sich nach dem Start des Programms einen kostenlosen Nutzeraccount. Die installierte Dropbox bietet dem Nutzer nun ein neues Verzeichnis auf der Festplatte. Alle in diesem Verzeichnis gespeicherten Dateien oder erstellten Unterverzeichnisse, werden über das Internet mit anderen, mit dem gleichen Nutzeraccount angemeldeten Computern synchronisiert. So können Sie beispielsweise komfortabel Dateien zwischen Ihrem Arbeits- und Privat-PC austauschen, ohne mit USB-Sticks oder CDs hantieren zu müssen. Außerdem ist es auch problemlos möglich, bestimmte Verzeichnisse mit anderen Dropbox-Nutzern zu teilen. So können Sie mit Freunden, Kunden oder Arbeitskollegen ein gemeinsames Dropbox-Verzeichnis zum Datenaustausch pflegen. Eine ausführliche und anschauliche Einführung zu Dropbox finden Sie auch auf der deutschsprachigen Website.

Die Synchronisierung geschieht bequem und automatisch im Hintergrund. Über die Dropbox können Sie auch Nicht-Dropbox-Nutzern Dateien über einen sogenannten Public-Link zur Verfügung stellen. Ein anderer Anwendungsfall wäre zum Beispiel, dass Sie mittags an Rechner A ein Dokument bearbeiten, es auf der Dropbox speichern um es am Abend an einem weiteren an die Dropbox angeschlossenen Rechner B weiter zu bearbeiten. So können Sie bequem über die Dropbox auf einen gemeinsam gepflegten Datenbestand zugreifen. Der Zugriff auf die Dropbox über einen ganz normalen Webbrowser von überall ist ebenfalls möglich. Hier können auch bereits gelöschte Dateien wieder hergestellt werden. Mittlerweile gibt es die Dropbox auch für Smartphones wie das iPhone oder auch Tablet-PCs wie das iPad.

Cloud Computing
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Cloud_computing.svg, Created by Sam Johnston using OminGroup’s OmniGraffle and Inkscape (includes Computer.svg by Sasa Stefanovic)

Die Sicherheit

Natürlich ist eine der ersten Fragen zu solchen Diensten, wie es mit der Sicherheit der eigenen Daten bestellt ist. Die meisten der Dienste sind mittlerweile schon über Jahre etabliert und erfreuen sich großer Beliebtheit. Öffentlich gewordene Datenpannen hielten sich bisher sehr in Grenzen. Dennoch sollte man ohne zusätzliche Verschlüsselung keinerlei sensiblen Daten über solche Dienste austauschen. Hierzu bieten sich z.B. verschlüsselte Datencontainer (z.B. Truecrypt) an. Trotz dieses Mankos sind die erwähnten Cloud-Dienste in vielen Situationen mehr als nützlich um Dateien außer Haus zu sichern oder mit einem anderen Rechner zu synchronisieren.

Zusammenfassung und Ausblick

Cloud-Computing umfasst natürlich viele weitere Dienste. Schon wenn Sie von verschiedenen Rechnern oder Smartphones auf Ihre E-Mail zugreifen (IMAP), nutzen Sie im weitesten Sinne einen Cloudservice. Die “Cloud” und die damit verbundenen Dienste sind unscharf gefasst und sind nicht eindeutig definiert. Gemeinsam haben aber die meisten, dass sie Ihre Daten im Netz für Sie bereit halten und/oder auf Wunsch mit Ihren verschiedenen Geräten synchronisieren. Alle Dienste und Möglichkeiten des Cloud-Computings hier aufzuführen würden Umfang und Sinn dieses Blog-Artikels sprengen. Hier sei auf die unten aufgeführten weiterführenden Links verwiesen.

Ich persönlich möchte die Annehmlichkeiten der “Wolke” nicht mehr missen. Auf Wunsch von überall per Smartphone z.B. auf meine Kontakte und Termine zugreifen zu können und auf dem Smartphone vorgenommene Änderungen abends automatisch ohne mein Zutun auf meinem Arbeitsrechner bereits abgeändert vorzufinden, ist sehr angenehm und spart eine Menge Zeit.

Für alle, die sich nicht im Windows- sondern im Apple-Universum bewegen, wird es im Herbst interessant. Dann wird der bisher kostenpflichtige Cloud-Dienst MobileMe unter dem Namen iCloud kostenlos. Dieser ist speziell auf Apple-Rechner und Geräte (iPhone, iPad) zugeschnitten.

In gewisser Weise wird dieser Blog-Artikel eine Fortsetzung erfahren, da eines der nächsten Themen u.a. die verschiedenen Google-Dienste näher beleuchten wird. Wenn Sie weitere Fragen oder ergänzende Informationen haben, freuen wir uns über Ihre Kommentare.

Weiterführende Links:
Dropbox, sehr vebreitet (2 GB kostenlos)
SugarSync (5 GB kostenlos)
Wuala, wirbt mit besonderer Sicherheit (1 GB kostenlos)

Cloud Computing in der Wikipedia
Schwerpunkt Cloud Computing in der Computerwoche

Backup schnell und kostengünstig – Teil I

Aktualisiert am 24. Oktober 2011 | 0 Kommentare

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Im Laufe der Monate und Jahre sammeln sich auf einem PC eine Menge Daten an: Dokumente aus der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E-Mails, mit der Digitalkamera geschossene Fotos, die Buchhaltung, etc..

Wenn Sie der Gedanke daran, dass plötzlich alles gelöscht wird, erschaudern lässt, dann haben Sie sich vielleicht noch nicht mit dem Thema Datensicherung bzw. Backup beschäftigt.

Wir wollen Ihnen hier einen kleinen Überblick zu dem Thema geben. In einem späteren Artikel werden wir Ihnen zeigen, wie Sie ohne großen Aufwand unter Windows ein kostengünstiges Backup für Ihre Arbeitsdaten einrichten. Doch zunächst gilt, einige Fragen zu klären.

Was soll gesichert werden?

Eine wichtige Unterscheidung lässt sich zwischen der Art der betroffenen Daten vornehmen:

Da wäre zum einen das Betriebssystem (wie etwa Windows) mitsamt den installierten Programmen: Zum Thema „Backup des Betriebssystems“ gibt es zahlreiche unterschiedliche Anforderungen und Herangehensweisen, so dass es den Umfang dieses Artikels bei weitem sprengen würde. Wie Sie eine Systemsicherung von Windows 7 anlagen können (und nicht nur das), erfahren sie z.B. bei Netzwelt.

Prinzipiell kann man sagen: Die Wiederherstellung des Betriebssystems mitsamt der installierten Programme ist meist auch ohne Backup in einem überschaubaren Zeitrahmen zu bewältigen. Muss dafür aber ein Fachmann herangezogen werden, kann dies auch schnell ins Geld gehen. Ein Backup ist also auch hier eine sehr gute Sache.

Zum anderen gibt es Ihre persönlichen Daten: Dies beinhaltet im Prinzip alles, was Sie selbst eingegeben oder „hergestellt“ haben. Ein paar Beispiele haben wir Ihnen am Anfang dieses Artikels ja schon gegeben. Auch sollten Sie nicht vergessen, Ihre Passwörter, z.B. für E-Mail, an einer sicheren Stelle aufzubewahren. Nicht dass nach einer erfolgreichen Wiederherstellung Ihrer Datensicherung die Suche nach den Passwörter losgeht. Welche Möglichkeiten es zur Verwaltung Ihrer Passwörter gibt, wollen wir Ihnen in einem späteren Artikel verraten.

Nun aber zurück zu Ihren persönlichen Daten: Die vielleicht wichtigste Frage lautet hier, wo genau, d.h. in welchen Verzeichnissen, sich diese auf der Festplatte befinden – und wie Sie den Ablageort bei Bedarf ändern können. Die Antwort darauf ist meistens recht einfach, erfordert in manchen Fällen aber auch eine Menge Erfahrung und Fachwissen.

Hier kann man leider nur schwer allgemeingültige Tipps zu geben. Im Zweifelsfall hilft die Suche im Netz oftmals weiter. Als Stichwörter nehmen Sie z.B. den Namen des verwendeten Programmes, kombiniert mit “Backup” oder “Datensicherung”.

Wenn Klarheit darüber herrscht, sollten sie versuchen Ihre Daten in einem einzigen, separaten Ordner ablegen. Dieser kann gerne Unterordner enthalten. Wichtig ist nur: In diesem Ordner und seinen Unterordnern befinden sich Ihre gesamten persönliche Daten.

Wohin, bzw. auf welches Medium, soll gesichert werden?

Eine zusätzliche Festplatte im PC, z.B. in einem so genannten „RAID-Verbund“ ist keine so gute Lösung: schlägt der Blitz ein oder treibt ein Virus sein Unwesen, sind schnell auch die Daten auf dieser Platte dahin.

Ein externer Datenträger, der getrennt vom PC aufbewahrt wird, ist hier ein deutlich besserer Ansatz. Früher kamen da oft sehr teure und umständlich zu handhabende Bandlaufwerke zum Einsatz. Aber auch langsame und empfindliche Disketten mussten schon mal für die Datensicherung herhalten.

Früher wie heute kommt es auf den Umfang der zu sichernden Daten an: Nicht selten bekommen Sie alles nötige auf einem kleinen und handlichen USB-Stick unter. Bei einer umfangreichen Fotosammlung oder gar selbstgedrehten Videos ist schnell eine externe Festplatte vonnöten.

Wie oft soll gesichert werden?

Wenn Sie den Großteil Ihrer Arbeitszeit am (eigenen) PC verbringen, dann ist es sicherlich eine gute Idee, täglich ein Backup zu machen. Schreiben Sie nur gelegentlich eine Email und kümmern sich am Wochenende um die Buchhaltung, reicht vielleicht eine wöchentliche Datensicherung. Die Häufigkeit hängt also sehr vom persönlichen Gebrauch des PCs ab.

Wie viele alte Sicherungen sollen aufbewahrt werden?

Folgendes Szenario: Sie fangen sich einen Virus und merken zunächst nichts davon. Dieser macht wahllos verschiedene Dateien wie z.B. Ihre Fotosammlung unbrauchbar. Erst Wochen später merken Sie davon. Kein Problem, wenn Sie einen Monat zuvor eine Datensicherung beiseite gelegt haben.

Zum Thema „Aufbewahren von Datensicherungen“ gibt es eine ganze Menge verschiedener Ansätze. Zusammenfassend lässt sich aber sagen: Um so mehr Datenträger im Einsatz sind, umso geringer ist die Gefahr des Verlustes wichtiger Daten. Viele Datenträger können allerdings schnell ins Geld gehen – zumindest wenn es sich um Festplatten handelt.

Oftmals aber passt alles Wichtige auf einen kleinen USB-Stick, der schon für 8 bis 15 Euro zu haben ist. Einmal 48 Euro für 6 USB-Sticks investiert, und schon können Sie ein paar ältere Datensicherungen zur Seite legen.

Reicht der Platz eines USB-Sticks nicht, so lässt sich vielleicht auch mehrgleisig fahren: Die umfangreiche Fotosammlung wird fortwährend auf eine (oder besser zwei) externe Festplatte(n) gesichert. Als zusätzliche Maßnahme legen Sie neue Fotos immer in einem besonderen Ordner ab. Hat dieser eine gewisse Größe erreicht, brennen Sie seinen Inhalt auf DVD.

Werden die Daten auf den Festplatten z.b. durch einen Virus beschädigt, so können Sie immer noch auf die Sicherungen auf DVD zurückgreifen. Zur Warnung: Auch eine DVD kann verkratzen oder einfach mit der Zeit nicht mehr lesbar sein. Mehrfache Sicherungen anzulegen ist fast immer eine sehr gute Idee.

Ausführliche Informationen über verschiedene Backup-Methoden finden Sie z.b. auch in diesem Artikel.

In einem bald folgenden Artikel werden wir Ihnen eine Möglichkeit vorstellen, wie Sie mit wenig Aufwand unter Windows ein kostengünstiges Backup einrichten.

PDF leicht gemacht

Aktualisiert am 5. Oktober 2011 | 0 Kommentare

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Jedem ist sicher schon ein PDF-Dokument “über den Weg gelaufen”. Viele Firmen verschicken mittlerweile z.B. Ihre Rechnungen auf Wunsch als PDF-Dokument. Um solche Dokumente auf dem eigenen Rechner betrachten oder ausdrucken zu können, braucht man in der Regel eine Software. Es gibt hier neben dem original Acrobat Reader von Adobe auch viele freie PDF-Betrachter, die offene Standards unterstützen. PDF-Betrachter sind in der Regel kostenlos.

Das PDF (Portable Document Format) ist seit der Entstehung im Jahre 1993 ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, die i.d.R. nicht mehr verändert werden sollen, und hat sich mittlerweile als weltweiter Standard zum Austausch von Dokumenten etabliert. Plattformunabhängig bedeutet, dass es auf allen gängigen Betriebssystemen (Windows, MacOSX, Linux, u.a.) genutzt werden kann.

Ein Vorteil des PDF-Formats ist es, dass auf dem eigenen Rechner erstellte Dokumente beim Empfänger genau so aussehen, wie sie erstellt wurden. Im Gegensatz dazu können Dokumente aus Textverarbeitungen (zum Beispiel Dateiformat .doc) beim Empfänger mit verschobenem Layout und/oder falschen Schriften angezeigt werden. Wenn Sie also Dokumente verschicken wollen, bei denen es um eine korrekte Darstellung geht (Briefe, selbst erstellte Weinpreislisten, etc.), sollten Sie zum PDF-Format greifen. Wenn es nur um den Text selbst geht, der zum Beispiel noch weiterverarbeitet werden soll, und es nicht um die korrekte Darstellung geht, können Sie direkt die Datei der Textverarbeitung verschicken. Das PDF hat auch den Vorteil, dass Sie Dokumente passwortgeschützt verschicken können.

Das Windows-Betriebssystem hat von Haus aus leider nicht die Möglichkeit PDFs zu erstellen. Um das Problem zu umgehen, können Sie eine kostenlose Textverarbeitung wie Open Office oder Libre Office installieren. Die Textverarbeitungen bieten im Gegensatz zu Microsoft Word die Möglichkeit, ein Dokument direkt als PDF zu exportieren.

Flexibler sind Sie allerdings, wenn Sie einen sogenannten PDF-Drucker wie den PDF-Creator installieren. Damit können Sie aus allen Anwendungen heraus PDFs erstellen, die fähig sind, den den Drucker anzusprechen – also so gut wie jede Software auf Ihrem Rechner. Es ist also kein Problem, eine E-Mail, ein Foto oder ähnliche Inhalte in einem PDF zu verpacken. Der PDF-Drucker kann nach der Installation in der Liste der verfügbaren Drucker ausgewählt werden. Nach dem Druckvorgang hat man eben nur kein Blatt Papier in Händen, sondern ein PDF auf der Festplatte.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass PDF-Dokumente auch editiert, neu zusammengestellt oder mit Notizen versehen werden können. Allerdings würde das diesen Artikel sprengen. Sie finden weitere Informationen dazu aber in den angegebenen Quellen.

Quellen:

PDF-Artikel in der Wikipedia

Acrobat Reader von Adobe

Alternativen zum Acrobat Reader von Adobe

Freie PDF-Betrachter

Top 10 PDF Tools to Improve Your Document Workflow

Die freie Office-Suite Open Office

Die freie Office-Suite Libre Office

Download PDF-Creator

PDFs trennen und zusammenfügen

PDFs bearbeiten mit (dem kostenlosen) PDF24 Creator

Etwa noch ein Blog? Ja!

Aktualisiert am 8. Februar 2011 | 0 Kommentare

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Wir haben uns im Team längere Zeit überlegt, ob die Einrichtung eines Blogs zusätzlich zu unserer Website sinnvoll ist. Es bedeutet für uns natürlich einen erheblichen Mehraufwand, den wir eigentlich nur außerhalb der Arbeitszeit leisten können. Allerdings reizte uns die Idee, Artikel für unsere Kunden und andere interessierte Leser zu schreiben, die sich mit den mittlerweile fast für jeden alltäglichen Bereichen Computer, Software und Internet beschäftigen.

Dabei wollen wir nicht nur Anregungen zur Lösung gängiger Probleme geben, sondern auch Tipps und Tricks loswerden, Begriffe und Phänomene im Web klären, interessante Webseiten oder -dienste besprechen oder einfach Skurriles oder Lustiges mit Ihnen teilen. Wir sind sehr gespannt, ob das Blog bei Ihnen gut ankommt und freuen uns (wirklich) über Kommentare und Ergänzungen zu den einzelnen Artikeln und konstruktive Kritik zu dem Blog im Allgemeinen. Vielleicht haben Sie auch Ideen zu neuen Artikeln. Als Ergänzung zum Blog und unserer Website können Sie uns auch bei Twitter folgen. Über Twitter werden wir vor allem interessante Webseiten und kurze Nachrichten und Tipps verbreiten.

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