Tolle Fotos im Internet (Jeder kann mitmachen)

Aktualisiert am 29. April 2016 | 0 Kommentare

Artikel aus dem Trierischen VolksfreundDer Trierische Volksfreund veröffentlichte im April 2016 einen Artikel zu moselbild.de, der den nicht kommerziellen Charakter des Fotoportals und den positiven Effekt für die Außendarstellung der Region in den Mittelpunkt stellte.

Relaunch des Foto-Portals www.moselbild.de

Aktualisiert am 14. September 2015 | 0 Kommentare

moselbild.deVor ziemlich genau drei Jahren wurde die Foto-Plattform www.moselbild.de von der Webagentur plan33 ins Leben gerufen. Hier zeigen Fotografen aus der Region die Schönheit ihrer Heimat in allen Facetten von Architektur über Flora und Fauna bis hin zum bestimmenden Thema Weinkulturlandschaft.

Das Besondere – alle hochauflösenden Fotos werden den Besuchern über eine kostenfreie Lizenz zum Download zur Verfügung gestellt, die auch eine kommerzielle Nutzung der Fotos erlaubt. Das Ziel von Anfang an war es, die Außendarstellung und touristische Attraktivität der Moselregion durch die kostenlose Verfügbarkeit der professionellen Fotos zu stärken.

Nach einem zögerlichen Start im Jahre 2012 ist moselbild.de mittlerweile eine echte Erfolgsgeschichte. Nicht nur regionale Gewerbetreibende und Tageszeitungen sondern auch deutschlandweit bekannte Verlage und Firmen wie Reclam oder Ravensburger nutzen die Fotos aus dem Fundus von moselbild.de.

Nach drei Jahren wurde moselbild.de nun von Grund auf neu aufgebaut. Neben neuen Funktionen und einer zeitgemäßeren Gestaltung, wurde das Portal vor allem technisch weiter entwickelt und an neue Standards angepasst.

Ob Sie also einfach in den tollen Fotos stöbern möchten oder aussagekräftiges Bildmaterial für Ihre Website oder Ihren Flyer benötigen – moselbild.de lohnt einen Besuch.

Ravensburger veröffentlicht Puzzle mit moselbild.de-Foto

Aktualisiert am 10. Juni 2015 | 0 Kommentare

Die Firma Ravensburger hat ein Puzzle mit einem Foto unseres Portals Moselbild.de veröffentlicht. Das Motiv zeigt die Moselschleife bei Pünderich, fotografiert von Heinz M. Müller. Das Puzzle kann ab sofort im Globus Handelshof in Zell-Mosel für 14,99€ erworben werden.

Auf moselbild.de werden Fotos aus der Region veröffentlicht, die unter einer kostenfreien Creative-Commons-Lizenz stehen und somit auch in kommerziellen Projekten (Webseiten, Flyer, etc.) kostenlos verwendet werden können.

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Brötchen vom Schreiner?

Aktualisiert am 18. September 2013 | 1 Kommentar

In unserem Job werden wir immer wieder mit Kunden konfrontiert, für die der Arbeitsaufwand zur Umsetzung eines Webdesign-Projekts nicht so recht nachvollziehbar oder einzuschätzen ist. Nachdem wir Aufklärungsarbeit geleistet und die Arbeitsschritte erklärt haben, ändert sich das – zumindest in den meisten Fällen. Ich selbst versuche (je nach Kunde) schon ‚mal mit Bildern aus dem Handwerk zu arbeiten und Vergleiche mit Dachdeckern oder Automechanikern zu bemühen. Das hilft nicht immer, häufig schaut man auch danach noch in verständnislose Gesichter.

Wohl mit ein Grund dafür ist, dass man sich als Web- und/oder Werbeagentur mit einer Vielzahl an Konkurrenz aus dem „Feierabendbereich“ konfrontiert sieht – auch und gerade im Bereich Webdesign. Wenn ein interessierter Kunde von einem Nachbarn oder Bekannten gesagt bekommt, dass er die neue Website für seinen Betrieb auch abends nach Feierabend umsetzen kann, verliert der Kunde die Wertschätzung für die professionelle Arbeit. Er käme nie auf die Idee, sein Dach von seinem Nachbarn nach Feierabend eindecken zu lassen. Da würde er wohl denken: „Hat er das gelernt? Ich will ja, dass es gut wird und nicht rein regnet.“ – und glauben Sie mir, ich kenne so einige (neue!) Webseiten im Netz auf denen es rein regnet.

Oder die Kunden selbst wundern sich über den zu leistenden finanziellen Aufwand, nach dem Motto, „Ich habe ‚mal vor Jahren eine Website mit Frontpage für unseren Verein zusammen geklickt, das war nicht viel Arbeit!“. Das Bewusstsein für die Veränderungen im Netz und vor allem die nötigen technischen und gestalterischen Anforderungen, heute eine Website wettbewerbsfähig umzusetzen, fehlt völlig.

Als professioneller Dienstleister wundert man sich auch über Einzelunternehmer, die Fotografie, Webdesign, Printdesign und IT-Support als Einzelperson anbieten. Auch wenn diese Gebiete auf den ersten Blick einige thematische Überschneidungen haben, sind sie doch sehr unterschiedlich. Der Vergleich hinkt zwar ein wenig, aber um bei den sprechenden Bilder zu bleiben, wäre das so, als ob man beim Schreiner auch seine Brötchen einkauft und sich gegen Abend bei ihm noch einen Zahn ziehen lässt. Wenn man hier nicht Spezialisten im eigenen Team hat oder auf ein Netzwerk professioneller Dienstleister zurückgreifen kann, bleibt logischerweise Qualität auf der Strecke. Einem interessierten Kunden dies zu vermitteln, ohne den Eindruck zu erwecken man sei ein aufdringlicher Verkäufer, ist nicht gerade eine leichte Aufgabe. Solche Überzeugungsarbeit macht auch nicht immer Spaß und ist auf Dauer sehr ermüdend. Ein Zahnarzt will seinem Patienten auch nicht ständig erklären müssen, dass besser er und nicht der Zahntechniker die Wurzelbehandlung durchführt. Der Zahntechniker ist eben auf seinem Gebiet ein Profi, so wie der Zahnarzt auch.

Das virtuelle Handwerk Webdesign ist scheinbar immer noch zu neu am Markt. Manche Menschen können schlecht ermessen, dass Webdesigner für ein professionelles Ergebnis sowohl Kreativität als auch technisches Know-How mitbringen müssen, und man eine professionelle Website nicht mal gerade so eben aus dem Ärmel schüttelt. Hinzu kommt ein abgeschlossenes Studium und/oder Ausbildung und ständige Weiterbildung.

Für eine neue Heizung ist es eben scheinbar akzeptabel, dass man rund 15.000 € auf den Tisch legt. Wenn eine Website über 1500,- € kostet, wird verständnislos abgewunken. Obwohl die Website mittlerweile zum wichtigsten Modul der Außendarstellung eines Unternehmens geworden ist. Ob es nur daran liegt, dass man sie nicht anfassen kann? Es ist wohl eher die Abstraktheit und die mangelnde Nachvollziehbarkeit unserer Arbeit, die eine Vermittlung des nötigen Aufwands so schwierig macht.

Die verschiedenen Aspekte bei der Umsetzung wie konzeptuelle und strukturelle Arbeiten, Responsivität, ansprechende Gestaltung und Usability, Barrierefreiheit, Codequalität, Zugänglichkeit für Suchmaschinen und nicht zu vergessen, eine Menge Fleißarbeit sind einem Laien verbal schwer zu vermitteln. Der Kunde sieht am Ende eine Ansammlung von gestalteten Seiten, die miteinander verbunden sind. „So was hat er ja schon ‚mal in Word gemacht“. Ein Zimmermann, der für 20.000 € oder mehr einen Dachstuhl zusammenbaut, hat bei der Vermittlung seiner Kosten und des Aufwands weitaus weniger Probleme. Erst wenn Kunden zu uns kommen, die mit einem Billigangebot schlechte Erfahrungen gemacht haben und „nun endlich einmal etwas anständiges haben möchten“, kann man auf mehr Verständnis hoffen.

All‘ das gilt natürlich nicht für alle Kunden. Größere Unternehmen, vor allem aus dem IT-Bereich, haben den nötigen Background, um unsere Arbeit und den entstehenden Aufwand bei der Umsetzung einer professionellen Website besser einschätzen und nachvollziehen zu können. Aber auch kleinere Firmen wie z.B. Weingüter oder auch Schulen legen immer mehr Wert auf eine professionelle Außendarstellung, angefangen beim Logo, über ansprechendes Printmaterial bis hin zu einer repräsentativen Website. Dieser Wandel lässt hoffen, dass wir auch im ländlichen, eher strukturschwachen Raum die Weblandschaft des letzten Jahrzehnts hinter uns lassen und qualitativ aufholen.

Vor ein paar Tagen bin ich im Netz über einen Cartoon von Avian Anderson gestolpert, der schön zusammenfasst, worum es mir bei diesem Thema geht.

Die Tücken unseres Jobs